Bereitstellung für den Tag X

Der Staat sichert sich den Zugriff auf unsere Bankschließfächer! Ein entsprechender Gesetzesentwurf ist bereits auf Schiene. Nicht nur die Konten der Bürger, sondern auch alle Bankschließfächer sollen „gläsern“ werden. Vermögenssteuern sind nur noch eine Frage der Zeit.

In Österreich sollen alle Bankschließfächer der Bürger „gläsern“ werden. Das Gesetz ist auf Schiene und die Begutachtungsfrist vorüber. Es sollen neue Technologien zum Einsatz kommen, damit noch mehr Behörden schnelleren und leichteren Zugriff auf unsere Bankschießfächer erhalten. Offiziell dient das Gesetz der Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, aber das scheint wenig glaubwürdig.

Wir stehen vor einem Crash. Covid-19ist nur der Brandbeschleuniger.Der globale Schuldenberg lag schon vor Auftreten der „Corona-Pandemie“ beim Dreifachen der Weltwirtschaftsleistung. Die „Boston Consulting Group“ sagte bereits 2013 eiskalte Schuldenschnitte voraus. Wegen der hohen Staatsverschuldung in der Eurozone und Banken-Exzessen werden Staaten wie Österreich ihre Bürger über Steuern auf Vermögen und Erbschaften zur Kasse bitten. Selbst Haushalte mit geringem Einkommen werden nicht verschont bleiben. Eigentum wird in Zukunft Illusion sein.

Zuerst wurde das Bankgeheimnis abgeschafft. Dann wurden die Konten „gläsern“. Nun sichert sich der Staat den Zugriff auf unsere Bankschließfächer. Und im Gleichschritt wird das Bargeld abgeschafft. Die Einführung neuer Massensteuern zur Finanzierung des globalen Schuldenkarussells gewinnt anFahrt auf. Das Vermögen der Bürger ist bald auf Knopfdruck feststellbar. Vermögenssteuern könnten über Nacht eingehoben werden.

„Machen wir uns nichts vor: Das wird eine harte Debatte geben, wer die Kosten für die Rettungspakte trägt“, sagt Winfried Kretschmann, Ministerpräsident Baden-Württembergs mit 11 Millionen Einwohnern. Er erwartet für die Zeit „nach Corona harte Verteilungskämpfe“. Letztlich werde die gesamte Bevölkerung dafür bezahlen. Wochen zuvor warnten EU-Notenbanker in einem offenen Brief vor einer Krise, „die ganz andere Dimension hat als die, die wir zuvor gesehen haben“.

Den Bürgern verkauft man die neue „Gläsernheit“ als Kampf gegen Terror und Geldwäsche. Das ist wohl ein Ablenkungsmanöver. Es handelt sich um Bereitstellungen für den „Tag X“. Denn die künftigen Eingriffe in unser Eigentum sind derzeit unabsehbar: Bargeld wird abgeschafft. Finanz-Eliten und Regierungen erhalten Zugriff auf unsere Konten und Schließfächer. Eigentumswohnungen und Häuser könnten mit staatlichen Zwangshypotheken belastet werden. Private Goldkäufe würden besteuert oder verboten.

Gläserne Konten, gläserne Bankschließfächer, gläserne Bürger: Das ist der falsche Weg. Bevor Österreich derartige Gesetze verabschiedet, sollte lieber die Politik „gläsern“ werden: Wozu brauchen wir 183 Nationalratsabgeordnete, 2095 Gemeinden, Kammer-Zwang, haufenweise Sonderbeauftragte und einen gebührenfinanzierten Staatsrundfunk? Das Jahresgehalt des österreichischen Bundespräsidenten ist gemessen an der Einwohnerzahl rund 40-mal höher als dasjenige des Präsidenten der USA. Österreich gibt jedes Jahr 18 Milliarden Euro an Förderungen aus. Rund vier Milliarden jährlich könnten wir sofort einsparen, ohne dass das Auswirkungen hätte!

Mit anderen Worten: Bevor die Politiker nicht „gläsern“ sind, brauchen wir es nicht zu werden.

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