Der Wahnsinn hat einen Namen: Überbevölkerung

Die Erde verträgt maximal 200 Millionen Menschen, die so leben wie wir.

Die Erde leidet unter der apokalyptischen Bevölkerungsexplosion. 1804 gab es eine Milliarde Menschen. 1927 waren es zwei Milliarden. Heute sind es 7,8 Milliarden und in 50 Jahren werden es bis zu 32 Milliarden Menschen sein.

Allein in Afrika gibt es alle 100 Tage um sieben Millionen mehr Menschen. Zur Veranschaulichung: Würde die EU eine Million Afrikaner aufnehmen, dann gleicht das der Bevölkerungsüberschuss in 14 Tagen wieder aus! Im afrikanischen Niger liegt die Geburtenrate bei sieben Kindern pro Frau. In Nigeria kommen jedes Jahr mehr Kinder auf die Welt als in ganz Europa. Und in wenigen Jahren werden in Asien rund 6 Milliarden Menschen leben. Der Wahnsinn hat einen Namen: Überbevölkerung.

Die heute lebenden 7,8 Milliarden Menschen verbrauchen so viele Ressourcen, dass bis 2030 zwei Erden nötig wären. Die Folgen sind verheerend: Vernichtung von Lebensraum, Leerfischen der Meere, Plastikwahnsinn, Artensterben, Wasserknappheit, Verteilungskämpfe, Vermüllung, Luftverschmutzung, Verbauung, Erhitzung durch CO2-Emmissionen, Massentierhaltung und vieles mehr. Es gibt Studien, wonach die Erde maximal 200 Millionen Menschen verträgt, die auf westlichem Wohlstandsniveau leben. Wussten Sie, dass man 27.000 Liter Wasser benötigt, um einen Kilo Schokolade herzustellen? Zur Herstellung eines Burgers benötigt man 3.000 Liter Wasser. Um unseren Energiebedarf bis 2100 zu decken, benötigen wir 1800 neue Staudämme, 23.000 neue Atomkraftwerke, 14 Millionen zusätzliche Windräder und 36 Milliarden Solarmodule.

Wir sitzen auf einer tickenden Zeitbombe – und die Politik tut nichts! Im Gegenteil: Politiker wollen uns einreden, dass Österreich immer mehr Menschen braucht. Dabei wird unser Leben schon bald von Robotern, Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung beherrscht. Ob es uns gefällt oder nicht: Bis 2025 werden Roboter mehr Arbeit als Menschen verrichten. Selbstfahrende Taxis, Paketdrohnen, menschenleere Fabriken und Operationssäle, Koch-, Putz- und Pflegeroboter. Österreich braucht zum Glück nicht mehr, sondern weniger Menschen.

Bestsellerautor Stephen Emmott brachte den Wahnsinn der Bevölkerungsexplosion auf den Punkt: „Angenommen wir fänden morgen heraus, dass ein Asteroid auf die Erde zurast, der nach unseren Berechnungen am 3.12.2073 einschlagen und bei dieser Gelegenheit 70% allen Lebens auf der Erde vernichten wird. Ich denke, wir dürften davon ausgehen, dass weltweit alle Regierungen reagieren und den gesamten Planeten in einen Zustand hektischer Aktivität versetzen würden. Jeder Wissenschaftler und jede Ingenieurin, jede Universität, jedes Unternehmen würde mobilisiert…Nun, das ist genau die Situation, in der wir uns heute befinden, mit zwei kleinen, aber entscheidenden Unterschieden: Es gibt kein genaues Datum. Und es gibt keinen Asteroiden. Das Problem sind wir.“

Das Problem sind tatsächlich „wir“. Wie sagte Charles Darwin: „Es besteht die konstante Tendenz allen beseelten Lebens, sich so weit zu vermehren, dass die verfügbare Nahrung nicht ausreicht.“

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