Die Vernichtung des Mittelstandes

1,5 Millionen Österreicher sind armutsgefährdet. Ein Viertel hat keine Ersparnisse mehr. Die Hälfte der Österreicher hat am Monatesende kein Geld auf dem Konto. Dafür gibt es bald mehr als 1.000 Superreiche und Milliardäre in Österreich. Der soziale Abstieg des Mittelstandes hat mit aller Gewalt eingesetzt. Die Schere geht immer weiter auf. Wir brauchen die Wende!  

Neueste Studien bestätigen das, was jeder von uns merkt und fühlt. Der Mittelstand bricht dramatisch weg: 1,5 Millionen Menschen in diesem Land sind armutsgefährdert. Ein Viertel aller Österreicher hat keine Ersparnisse und die Hälfte am Monatesende kein Geld am Konto.

Das angeblich so reiche Österreich ist trotz einer Steuer- und Abgabenlast von fast 50% total verschuldet. Ein Arbeitnehmer arbeitet von Jänner bis Anfang Juli ausschließlich für den Staat. Bescheidener Vermögensaufbau ist für Familien unmöglich geworden. Die Pensionskassen sind leer. Das System steht vor dem Kollaps. Mehr als 25% aller Staatsausgaben sind Pensionsleistungen. Und dennoch droht zahlreichen Pensionisten, vor allem Frauen, Altersarmut. Die Jugendlichen – eigentlich die Zukunftshoffnung jedes Landes – stehen nicht besser da: 30% aller 15-jährigen können nicht lesen, schreiben oder rechnen. Sie marschieren direkt von einem der teuersten Schulsysteme ins Arbeitsmarktservice (AMS). Dort gibt man für „Neo-Analphabeten“ mittlerweile Hunderte Millionen Euro pro Jahr aus! Trotz dieses enormen finanziellen Aufwandes werden nur wenige dieser Jugendlichen jemals einer geregelten Arbeit nachgehen.

Dafür wird es 2025 mehr als 1.000 Superreiche und um 20% mehr Milliardäre in Österreich geben!

Mit einem Wort: Wir haben bald „südamerikanische Verhältnisse“. Ein paar reiche Oligarchen, keine Mittelschicht, der Großteil der Bevölkerung kann sich nichts leisten und hat keine Aufstiegschancen. Die Bildung ist schlecht  und die Kriminalität hoch.

Die Gründe dafür liegen in der EU und im Inland. Seit der Krise 2008 rettet Brüssel mit unserem Volksvermögen jeden Pleitestaat und jede überschuldete Bank in Südeuropa. Wir bezahlen für fremde Missstände, fremde Korruption und fremde Schulden. Das führt zu Armut und Inflation. Dabei sehen die Gründungsverträge der EU vor, dass kein Staat für die Schulden des anderen haften soll. Aber Europa hält sich nicht an seine eigenen Gesetze.

In Österreich herrscht Parteienfilz. Das hat historische Gründe. Nach dem 2. Weltkrieg kam es nicht zur Gründung „eines“ Staates Österreich. Es gab zwei Staaten – einen Staat der ÖVP und einen Staat der SPÖ. Das gesamte Land, seine Verwaltung und sein öffentliches Leben wurde strikt geteilt in rote und schwarze Banken, Versicherungen, Automobilclubs, Bergvereine, Senioren-, Pflege- und Frauenorganisationen, Kammern, Sektionen und Sportdachverbände. Noch heute werden in allen staatlichen und halbstaatlichen Bereichen – von ORF bis Nationalbank – alle Positionen bis hin zum Aufsichtsrat zwischen den Regierungsparteien aufgeteilt. Das hat sich nicht geändert; auch wenn statt der SPÖ nun die FPÖ mitregiert.

Das verfilzte Politsystem in Österreich und der EU schafft sich nicht von selbst ab. Das kann nur die direkte Demokratie nach Schweizer Modell – oder die Staatspleite. Wer von beiden schneller ist, wird die Zukunft zeigen.

Artikel Krone Bunt

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