Enteignung der Massen

Die EU will ein umfassendes Vermögensregister aller Bürger erstellen. Das Projekt ist bereits auf Schiene. Enteignungen, Vermögenssteuern und totale Kontrolle sind nur mehr eine Frage der Zeit!

Die EU-Kommission will das Vermögen aller Bürger registrieren. Unter dem Arbeitstitel „Machbarkeitsstudie für ein EU-Vermögensregister“ wird ein Großangriff auf unser Eigentum vorbereitet. Kontostände, Bargeld, Gold, Schmuck, Häuser, Wohnungen, Lebensversicherungen, Kunstwerke, Wertpapiere und Unternehmensbeteiligungen aller Bürger sollen in ein Verzeichnis aufgenommen werden. Die daraus gewonnenen Informationen sollen in „künftige politische Initiativen einfließen“.

Was man künftigen politischen Initiativen zurechnen kann, ist klar: Enteignungen, Massensteuern, Bargeldabschaffung, Goldhalteverbote, staatliche Zwangshypotheken auf Liegenschaften, Überwachung und totale Kontrolle. Eigentum ist in Zukunft Illusion. Selbst Haushalte mit geringem Einkommen werden nicht verschont bleiben. Politik und Finanz-Eliten erschaffen eine neue „Techno-Welt“. Das World Economic Forum (WEF) propagiert bereits ein Video mit folgendem Inhalt: „Willkommen im Jahr 2030. Ich habe kein Eigentum, ich habe keine Privatsphäre und das Leben war noch nie besser.“

Das Experiment der Freiheit in Europa wird beendet. Finanzeliten rund um IWF, EZB und EU wollen die totale Kontrolle über unser Geld. Sie fordern seit Jahren Enteignungen, Straf-Zinsen und Konsumzwänge. Sie wollen das Kaufverhalten der Bürger staatlich lenken und leiten – wie in der Planwirtschaft. Das kommunistische China mit seiner totalen Kontrolle gilt in puncto Digitalwährung als Vorbild. Der Fluchtweg ins Bargeld soll abgeschnitten werden, indem man das Bargeld abschafft. Bevormundung, staatliche Erziehungsprogramme und totale Kontrolle sollen unser Leben beherrschen. Künstliche Intelligenz verschafft dem „Untertanenstaat“ ungeahnte Überwachungsmöglichkeiten.

„In seiner ‚Schönen Neuen Welt‘ wird der Mensch zur Datenquelle degradiert, zu einem kleinen Pixel, der, von einem Software-Algorithmus von der Wiege bis zum Tod begleitet, bevormundet, belohnt und bestraft wird“, schreibt der Schweizer Publizist Claude Cueni.

Die Politik hat bislang gezögert, diese Pläne umzusetzen: Man fürchtete Aufstände verängstigter Wähler. Doch dann kam COVID-19. Der Kampf gegen die wirtschaftlichen und volksgesundheitlichen Folgen des Corona-Virus wird zum Vorwand, um Europas Demokratien in bürokratische Feudalsysteme umzubauen.

Wir dürfen den Umbau unserer Gesellschaft nicht zulassen. Politiker sind nicht Feudalherren, sondern Angestellte – unsere Angestellten. „Das Recht geht vom Volk aus“, heißt es in der Bundesverfassung. Das müssen wir die Politik auch spüren lassen. Vielleicht sollten wir uns wieder an die Textzeilen eines Liedes aus den Entstehungstagen der Sozialdemokratie erinnern: „Mann der Arbeit, aufgewacht! Und erkenne deine Macht! Alle Räder stehen still, wenn dein starker Arm es will.“

PS: Und nun ersetzen Sie den Begriff „Mann der Arbeit“ durch das Wort „Bürger“ und lesen die Liedzeile noch einmal.

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