FINALE FURIOSO

„SARS-CoV-2“ – der Coronavirus – könnte aller Voraussicht nach zum Zusammenbruch des globalen Finanz-Systems führen. Österreich muss sich rüsten!

Der globale Schuldenberg lag schon vor Auftreten des „Coronavirus“ bei 255 Billionen US-Dollar. Das entspricht dem Dreifachen der weltweiten Wirtschaftsleistung. Gerade die Eurozone ist extrem gefährdet: Sie gleicht nach 12 Jahren Eurorettung einer monströsen Schuldenunion, in der faktisch jeder für jeden haftet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat um 2.600 Milliarden Euro Staatsanleihen von Krisenländern gekauft und kauft weiter ohne Limit. Sie pumpt billiges Geld ins Bankensystem, das sofort wieder entwertet wird. Die EZB stellt auch seit Jahren mit ihren Negativzinsen die Gesetze des Wirtschaftens auf den Kopf: Sparer werden bestraft – Schuldenmacher belohnt. Bereits vor Auftreten des „Coronavirus“ galten 15-30 % aller Firmen in der Eurozone als „Zombie-Unternehmen“, das heißt, sie werden nur durch das billige Geld der EZB am Leben erhalten. Doch die Konjunktur stieg seit 1945 nie so langsam an wie seit 2009. Finanz-Eliten wie der Internationale Währungsfonds (IWF) rufen nach Bargeldabschaffung, Konsumzwang und Massenenteignungen.

Wir lebten also schon vor der beginnenden Corona-Pandemie in einer der gefährlichsten Situationen, die mit der Weltwirtschaftskrise von 1929 vergleichbar ist. Schon bisher galt, dass eine kleine Krise in China, Russland, der Türkei oder im Nahen Osten zum Zusammenbruch des Finanz-Systems führen kann. Prominente EU-Notenbanker veröffentlichten noch im Herbst 2019 ein Memorandum: Sie warnten vor einem Crash, der „ganz andere Dimension hat als der, den wir zuvor gesehen haben.“

Aber solche Wahrheiten hören Regierungen und Funktionäre überschuldeter Wohlfahrtsstaaten nicht gerne. Österreich hätte längst eine „Bilanzrezession“ wie Japan durchführen müssen. Stattdessen haben wir jede Blödheit aus Brüssel mitgemacht (zuletzt Abschaffung der 500-Euro-Note).

Jetzt stecken wir in der Corona-Krise. „SARS-CoV-2“ gefährdet unsere wirtschaftliche Existenz: Wir können nicht mehr zur Arbeit gehen, zahlreiche Mitarbeiter werden gekündigt und kleine bis mittlere Unternehmen schlittern in die Pleite. Die bisherigen finanziellen „Corona-Krisenbewältigungsmaßnahmen“ unserer Regierung sind ein Witz: Im Epedemiegesetz war der volle Ersatz vom Verdienstentgang für Ein-Personen-Unternehmen sowie Betriebe bis zu 25 Mitarbeitern vorgesehen. Doch unsere Regierung hat das Epedemiegesetz in diesem Punkt einfach aufgehoben! Mehr noch: Obwohl Unternehmen nichts verdienen, die Wirtschaftsleistung absinkt und Bürger nicht-essenzielle Einkäufe auf später verschieben, müssen weiter Steuern und SV-Beiträge bezahlt werden. Unsere Regierung hat derzeit nur Ratenzahlungen und Stundungen in Aussicht gestellt. Aufgrund der Gefährlichkeit der Situation sind folgende Sofortmaßnahmen durchzuführen:

  • Wiederinkraftsetzen des Epedemiegesetzes und volle Entschädigung der Unternehmen;
  • Zeitweilige Aussetzung der Pflicht zur Zahlung von SV-Beiträgen, Umsatz- sowie Einkommenssteuern, um Pleitewellen zu verhindern.

Die Situation ist ernst. Beim Zusammenbruch des globalen Finanz-Systems stehen wir vor der Staatsinsolvenz. Und wenn der Staat pleitegeht, dann geht natürlich nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.

 

 

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