„Keine Angst, das geht vorüber“

„In den nächsten zwei Jahrzehnten werden mehr als 70 Millionen Migranten nötig sein. Denn Europa vergreist“. Das behauptete der EU-Kommissar für Migration. Doch eine Studie der Elite-Universität „London School of Economics“ beweist das Gegenteil: Eine Gesellschaft wird durch Massenzuwanderung nicht jünger.

Den Satz hört man von Politikern immer wieder: „Wir brauchen Massenzuwanderung, sonst überaltert unsere Gesellschaft.“ Zuletzt forderte EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos 70 Millionen Migranten, weil Europa „vergreise“.

Das ist falsch und wissenschaftlich nicht haltbar: Eine Gesellschaft wird durch Massenzuwanderung nicht jünger – sie wächst bloß! Es gibt am Ende mehr Menschen im Land, jedoch der Anteil von Jungen und Alten, Arbeitstätigen und Nichtarbeitstätigen, bleibt ziemlich gleich. Die negativen Effekte der Überalterung wie die Unfinanzierbarkeit des Pensions- oder Gesundheitssystems wird die Massenzuwanderung nach Europa nicht lösen. Wer also denkt, seine Rente sei durch massenhaften Zuzug in die EU gesichert, irrt gewaltig: Die ärmliche These des EU-Kommissars, unkontrollierte Massenzuwanderung beseitige das Problem der Überalterung, ist ein Sozial-Märchen.

Zu diesem Ergebnis kommt die weltweit führende Elite-Universität „London School of Economics“. In einer Studie mit einem Beobachtungszeitraum von 160 Jahren konnte sie nachweisen, dass eine Gesellschaft durch Zuwanderung nicht automatisch jünger wird. Sie wächst, ohne dass dies den Altersschnitt senkt.

Die Erde leidet ohnehin unter der dramatischen Bevölkerungsexplosion. 1804 gab es eine Milliarde Menschen. 1927 waren es schon zwei Milliarden. Heute sind es bereits 7,3 Milliarden und in 50 Jahren werden es etwa 16 – 32 Milliarden Menschen sein. Die Folgen sind verheerend: Energie-, Wasser- und Nahrungsmittelmangel, Raubbau, Luftverschmutzung, Massentierhaltung, Leerfischen der Meere, völlige Verbauung, Bürgerkriege, Verteilungskämpfe, fehlende Jobs, Slums, Kriminalität und Migrationswellen.

Europa braucht zum Glück nicht mehr, sondern weniger Menschen. Denn in Zukunft werden Roboter, Künstliche Intelligenz und Digitalisierung unser Leben beherrschen. Schon bald wird es selbstfahrende Taxis, Paketdrohnen, menschenleere Fabriken und Operationssäle, Koch-, Putz- und Pflegeroboter geben. Ob es uns gefällt oder nicht: Bis 2025 werden Roboter mehr Arbeit als Menschen verrichten. Europa braucht zum Erhalt seines Wohlstandes nicht künstliches Bevölkerungswachstum und damit Heere neuer Arbeitsloser, sondern weniger Menschen und bessere Technisierung. Nur so bleiben wir konkurrenzfähig. Nur so können wir den Sozialstaat finanzieren. Und nur so retten wir den Planeten vor der Überbevölkerung.

Wenn wir mit dem Bevölkerungswachstum so weitermachen, hat die Welt keine 100 Jahre mehr, sagte schon Physik-Genie Stephen Hawkins. Wie lautet der alte Witz: Trifft ein fremder Planet die Erde und sagt: „Du siehst aber schlecht aus. Wie geht es dir?“ Sagt die Erde: „Nicht gut, ich habe Homo sapiens.“ Darauf der fremde Planet: „Keine Angst, das geht vorüber.“

Artikel Krone Bunt

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