Banken-Crash 2.0

Die EU steht am Vorabend einer gewaltigen Bankenkrise. Der Absturz der „Deutschen Bank“ droht zu Europas „Lehmann-Pleite“ zu werden. Brüssel hat aus der Finanzkrise 2008 nichts gelernt und marschiert geradewegs in den Crash. Dafür bezahlen werden einmal mehr die Steuerzahler.

Die „Deutsche Bank“ steht vor dem Abgrund und droht Europa in eine neue gewaltige Finanzkrise hineinzuziehen. Die Märkte sind seit Wochen in Alarmstimmung. Und tatsächlich droht im Falle der Pleite der „Deutschen Bank“ ein brandgefährlicher Dominoeffekt. Am Ende des Tages werden wir Steuerzahler die Rechnung dafür bezahlen dürfen.

Die Hauptschuld an der Crash-Gefahr trägt das politische Establishment in Brüssel. Dort hat man aus der Finanzkrise 2008 nichts gelernt. Während die USA im Zuge der „Lehman Pleite“ über 100 marode Banken in Konkurs gehen ließen, rettete Brüssel jedes überschuldete Geldhaus in Südeuropa. Während die USA über alle Banken per Gesetz Spekulationsverbote verhängten, weigerte sich Brüssel den Banken das Weiterspekulieren zu verbieten. Dabei führen ja nicht die biederen Bankgeschäfte, sondern die riskanten Spekulationsgeschäfte zu den gigantischen Verlusten der Geldhäuser. Die Milliardenpleite einer Bank löst dann immer eine Kettenreaktion aus, weil sie wie ein Tsunami Privathaushalte und Unternehmen mitreißt. Der Staat kann dann nicht mehr anders und „muss“ einspringen. Dabei würde ein Spekulationsverbot für Banken solche Milliardenverluste erst gar nicht entstehen lassen. Aber darüber wollten die EU-Kommission, Frau Merkel, der damalige Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, und die Banker-Lobby in Brüssel nicht einmal diskutieren.

Hinzu kommt, dass die Europäische Zentralbank seit März 2015 zeitlich unbegrenzt um 80 Milliarden Euro monatlich auch faule Kredite von Banken kauft. Das ist nicht nur ein Fass ohne Boden für den Steuerzahler: das ist vor allem eine „Vollkaskoversicherung für Banken und Spekulanten“.

In Brüssel hofft man, dass die Bürger die Sache mit der EU-Bankenkrise nicht so recht durchschauen. Warum? Eine mögliche Erklärung gab Henry Ford: „Würden die Menschen das Banken- und Geldsystem verstehen, dann hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“

EMPFEHLEN

Ein Gedanke zu „Banken-Crash 2.0“

  1. Ich glaube schon nicht mehr an eine „Revolution“. Die Menschen sitzen zuhause auf ihren Sofas und möchten nichtmal über die Situation sprechen, geschweige denn aufzustehen (welch Gewaltakt!) um dagegen zu demonstrieren.

    Selbst eine massive Demonstration von Millionen Menschen in einem einzigen Land würde nichts helfen, weil die Presse aller anderen EU-Länder einfach Lügen über die tatsächlichen Gründe berichten würden und die Demonstranten als rechtslastige Gewalttäter darstellen würden. Zur Sicherheit würden einfach rechtsextreme Gruppen in eine friedliche Demo eingeschleust um Chaos zu verursachen und um die Sachschäden und eine rechtsgerichtete Ideologie dann den Demonstranten anzuhängen.

    Hinzu kommt, dass die EU im Lissabon Vertrag festgelegt hat, dass bei „Aufständen“ Militär eines anderen Landes entsandt werden kann. Wenn also die Regierung im betroffenen Land das Militär senden würde und dieses sich weigern würde auf die Landsleute zu schießen, dann wird die EU einfach das Militär aus einem anderen Land entsenden. Weil Franzosen werden auf Deutsche schießen, und umgekehrt, somit sicherlich auch auf Österreicher.

    Die Politverräter haben sich schon lange auf Großdemonstrationen vorbereitet, die unabwendbar scheinen. Wer sich darauf verlässt, dass Politiker etwas gegen die derzeitige Entwicklung der EU-Diktatur unternehmen muss blind und taub sein. Die Entwicklung der letzten 30 Jahre zeigt eindeutig, dass Politiker nur in die eigene Tasche arbeiten und wenn sie das nicht tun, dann kommen sie auch nicht in eine (für die Wirtschaft) gefährliche Position.

    Wenn man dieses politische Parteiensystem aufrecht erhalten möchte, dann müsste man von vorn beginnen. Alle Berufspolitiker rausschmeissen, diese Ausserdem verklagen, weil sie dem Schwur die Verfassung und das eigene Volk zu vertreten nicht nachgekommen sind. Dann müsste man ein transparentes System erstellen, wo Gesetze gegen das Volk nicht ohne Volksabstimmung gemacht werden können. (Ein Beispiel wäre die Mietzinsobergrenze die wir mal hatten. Vor nicht allzu langer Zeit war es ein großes Thema, dass die Mieten so stark gestiegen sind. Ja wer hat denn die Mietzinsbegrenzung aufgehoben, war das etwa das Volk oder doch die Volksverräter die sich Politiker nennen?) Ein System wo sich Politiker nicht einfach die Gehälter und Pensionen erhöhen können, während der Rest für immer weniger arbeiten gehen muss. Ein System wo Politiker bei Nichteinhaltung von Wahlversprechen Abschläge in der Bezahlung entgegen sehen und wenn sie vorzeitige Neuwahlen verursachen, dann dürfen die Politiker, welche zuvor versagt haben NICHT in der nächsten Regierung vertreten sein! Die Liste der Neuregelungen scheint unendlich (ich habe schon 2 A4-Seiten vollgeschrieben mit neuen Regeln), weshalb ich hier mal aufhöre.

    Allen voran sollte man das Wort „Regierung“ wieder durch das Wort „Volksvertretung“ ersetzen.
    Wir benötigen keine Regierung, wir benötigen VOLKSVERTRETUNG! Nomen est omen.

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