„Advent, Advent ein Lichtlein brennt“

Die Wochen vor Weihnachten hatten es noch einmal in sich. – Hier die wichtigsten Meldungen in Kurzform:

Erstmals seit der Französischen Revolution gab es im Herzen von Paris wieder richtig Krawall, und zwar ausgelöst von der „Gelbwesten-Bewegung“. Ausgerechnet der türkische Präsident Erdogan kritisierte umgehend das harte Vorgehen der Polizei als „Verstoß gegen Menschenrechte und Demokratie“.

„Angela“ heißt jetzt „Annegret“. In der deutschen CDU kam es zum Führungswechsel. Angela Merkel installierte ihren Klon Annegret Kramp-Karrenbauer als ihre Nachfolgerin. Die CDU befindet sich seit dem Merkel`schen Asylchaos 2015 in steilem Sinkflug. Was Annegret nun vorhat, erklärte Angela wie folgt: „Ich kann nicht erkennen, was wir jetzt anders machen müssten.“

Die 24. UN-Klimakonferenz in Kattowitz ging zu Ende. Es gibt – wie zuvor bei allen 23 Konferenzen – kein Ergebnis. Man konnte sich aber darauf einigen, dass die nächste Klimakonferenz in Chile stattfindet.

Vizekanzler Strache und Klubchef Gudenus ließen vor Weihnachten aufhorchen: Nachdem ihre Pläne für ein Ausgangsverbot für Asylwerber gescheitert waren, präsentierten sie „Plan B“. Statt eines „nächtlichen Ausgangsverbotes“ soll es nun eine „nächtliche Anwesenheitspflicht“ für Asylwerber in der Unterkunft geben. Innenminister Herbert Kickl arbeite bereits daran. Wer meint, zwischen „Ausgangsverbot“ und „Anwesenheitspflicht“ bestünde kein Unterschied, ist kein Philosoph. Wie erklärte Norbert Hofer seinen Parteifreund: „Herbert Kickl ist ein Philosoph, jemand, dem Humanismus ein großes Anliegen ist.“

Kanzler Kurz lud Ende Dezember zum „Afrikagipfel“  nach Wien. Die Veranstaltung drohte offenbar im Vorfeld zu floppen. Denn laut NEOS schien der Gipfel von Kanzler Kurz „in Afrika und Europa auf wenig Interesse zu stoßen“: Österreichs Auslands-Katastrophen-Fonds sicherte Ägypten eine Million Euro zu und „beinahe gleichzeitig konnte der ägyptische Präsident al-Sisi für das Treffen als Gast gewonnen werden…Diese zeitliche Nähe wird kein Zufall sein“, sagten die NEOS. Das Außenministerium dementierte jeden Zusammenhang zwischen der Million und dem Erscheinen des ägyptischen Despoten beim Afrikagipfel: „Die vom Auslands-Katastrophen-Fonds im November zur Verfügung gestellte Hilfe von einer Million Euro an Ägypten geht direkt an das UNO-Flüchtlingshochkommissariat.“

In einer Stadt bei Nürnberg dürfen Kinder auf Weihnachtsmärkten keine Wunschzettel mehr an den Christbaum hängen. Der Grund: Wegen der EU-Datenschutzverordnung dürfen persönlichen Daten von Kindern (Name, Adresse, E-Mail) nicht mehr an den Weihnachtsmann weitergeleitet werden.

Jean-Claude Juncker dürfte kurz vor Weihnachten erneut Opfer einer Ischias-Attacke geworden sein. Video-Aufnahmen zeigen, wie der Torkelnde von zwei Mitarbeitern beim Gala-Dinner gestützt werden musste. Tage zuvor hatte Juncker vor laufender Kamera einer Mitarbeiterin zur Begrüßung wild die Haare zerrauft. Wir wünschen beiden gute Besserung.

Artikel Krone Bunt

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