Die Steuern senken!

Die Steuerquote in Österreich ist erneut gestiegen. Ein Arbeitnehmer arbeitet sechs Monate ausschließlich für den Staat. Wir brauchen die Wende!

Die Steuer- und Abgabenquote in Österreich liegt bei rund 50%. Was das bedeutet, brachte Franz Schellhorn von der „Agenda Austria“ auf den Punkt: „Wenn jemand ausmalen lässt, muss er 1100 Euro brutto verdienen, um die Rechnung des Malers in Höhe von 600 Euro bezahlen zu können. Dem Maler selbst bleiben 260 Euro. Am Ende dieser Transaktion gehen also 260 Euro an den Maler und 840 Euro an den Staat. Das ist leistungsfeindlich.“

In Österreich arbeitet ein Arbeitnehmer von Anfang Jänner bis Ende Juni ausschließlich für den Staat. Um diesen Skandal vor den Arbeitern und Angestellten zu vertuschen, erfinden Politiker irreführende Begriffe. Eines dieser Täuschungswörter lautet „Arbeitgeberanteil“. Der Begriff soll den Beschäftigten weismachen, ihr Chef würde einen Teil ihrer Sozialversicherung aus seiner eigenen Tasche bezahlen.

Das ist wirtschaftlich betrachtet Unsinn: Es gibt nur einen Lohn für die Arbeit. Und auf den werden Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge eingehoben. Die Beschäftigten sollen aber nicht merken, dass ihnen der Staat fast 50% ihres Lohnes abnimmt! Deshalb heißt ein Teil der Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge irreführend „Arbeitgeberanteil“ und taucht in der Gehaltsabrechnung nicht auf. Beispielhaft gesagt: Der durchschnittliche Lohn eines Arbeitnehmers betrug 2018 rund 40.000  Euro brutto. In Wahrheit aber – wenn man den „Arbeitgeberanteil“ einrechnet – waren es 52.000 Euro brutto! Der Arbeitnehmer erhielt aber nur 27.000 Euro netto ausbezahlt, was einer Last von Abgaben und SV-Beiträgen von 48% entspricht!

Das muss man sich erst einmal vorstellen: In Österreich wird ein Durchschnittslohn mit insgesamt 48% Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge belegt. Für private Einkäufe mit dem versteuerten Geld fallen dann auch noch 20% Umsatzsteuer an.

Es ist kein Wunder, dass Familien und Alleinverdiener keinen Vermögensaufbau mehr schaffen. Schuld an dieser Misere sind das verfilzte Parteiensystem, der Kammer- und Funktionärsstaat. Wir brauchen die Wende:

  • Steuern senken
  • Mitarbeiter am Gewinn beteiligen
  • Schlupflöcher für Konzerne schließen
  • Umsetzung aller Empfehlungen des Rechnungshofes
  • Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft bei den Kammern
  • Kürzung der Parteienförderung

Wie sagte einer der größten Ökonomen des 20. Jahrhunderts, US-Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman: „Die Halunken an der Macht werden alles ausgeben, was sie bekommen. Daher ist es immer angebracht, die Steuersätze zu senken.“

Artikel Krone Bunt

 

 

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