„Gebt mir die Kontrolle über die Währung …“

Negativzinsen, Bargeldverbot, Enteignungen – Christine Lagarde soll neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) werden. Die Nachricht könnte nicht alarmierender sein: Wenn IWF-Chefin Lagarde alle Pläne ihres Hauses umsetzt, geraten Wohlstand und Zukunft in Gefahr.

Die Amtszeit von Mario Draghi endet am 31.Oktober. Die EU- Staats- und Regierungschefs haben als Nachfolgerin Christine Lagarde nominiert. Die Französin ist Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF). In ihre Amtszeit fallen absurd-bedrohliche Pläne:

  • 2013 forderte der IWF ein 10%-ige Zwangsabgabe auf alle privaten Vermögen der Bürger. Selbst Haushalte, die über ganz geringe Einkommen verfügen, sollten bezahlen – und zwar für uneinbringliche Schulden von Pleitestaaten und Banken;
  • 2014 forderte der ehemalige IWF-Chefökonom Ken Rogoff die Abschaffung des Bargeldes zur Weiterfinanzierung des Schuldenkarussells. Im gleichen Jahr hielt der Anti-Bargeld-Aktivist Larry Summers eine Rede vor dem IWF, in der er Bargeldabschaffung samt Straf-Zinsen und Konsumzwang propagierte;
  • 2019 forderte der IWF eine Steuer auf Bargeld. Die Menschen sollen so gezwungen werden, alle Ersparnisse auf Bankkonten zu legen, damit Staaten und Zentralbanken jederzeit Zugriff darauf haben.

IWF-Chefin Lagarde ist die Wunschkandidatin der Franzosen. Frankreich unter Präsident Emmanuel Macron spielt sich seit dem Brexit-Votum als führende EU-Nation auf. Tatsächlich ist die „Grand Nation“ ein hoffnungsloser Krisenstaat. Macron musste bereits den „sozialen und wirtschaftlichen Notstand“ ausrufen. Frankreich gefährdet mit seinen hohen Schulden und Missständen den Euro. Statt als EU-Führungsmacht sollte das Land lieber in einem Atemzug mit Griechenland, Portugal oder Spanien genannt werden.

Die Französin Lagarde soll als Chefin der EZB wohl dafür sorgen, dass es weiter zu lockerer Geldpolitik, Vergemeinschaftung von Schulden und Umverteilung hin zu den EU-Krisenstaaten kommt. So oder so ähnlich lautet das politische Kalkül Macrons.

Die deutsche Kanzlerin ging dem französischen Präsidenten auch prompt in die Falle: Der Vorschlag, Merkels Busenfreundin von der Leyen zur Kommissionspräsidentin und Lagarde zur obersten Währungshüterin zu machen, stammt von Macron. „Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, und es ist mir gleichgültig, wer die Gesetze macht“. Macron handelte bei dem Postenschacher getreu diesem legendären Ausspruch Rothschilds. Man könnte die EU auch gleich in „Club Méditerranée“ umbenennen. Macron war vor seiner politischen Karriere übrigens Investmentbanker bei „Rothschild & Co“.

Die „Null-Zins-Politik“ und das 2,8 Billionen-Anleihekaufprogramm der EZB führen bei uns zu Wohlstandsverlust, Inflation, Vernichtung von Sparvermögen und Altersvorsorgen. Es ist eine gigantische Umverteilung hin zu Krisenländern. Schon heute hat ein Viertel aller Österreicher keine Ersparnisse mehr und die Hälfte am Monatesende kein Geld am Konto.

Sollte Lagarde auch noch alle unheilvollen Vorschläge des IWF umsetzen, dann wird der Franzose Voltaire recht behalten: „Früher oder später kehrt Papiergeld zu seinem inneren Wert zurück – Null“.

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