„Wer in der Demokratie schläft, erwacht in der Diktatur“

Die EU-Kommission bereitet mit den Finanz-Eliten die Abschaffung des Bargeldes vor. Derzeit verhält man sich ruhig, da Brüssel die Wahlen in Deutschland und Österreich abwarten will. Danach soll es Schlag auf Schlag gehen.

Die Abschaffung des Bargeldes wird auf allen Ebenen vorangetrieben. Begleitet wird dies von einer Propaganda, die einer Gehirnwäsche gleicht. EU-Kommissar Oettinger behauptet öffentlich: „Das Bargeld stirbt aus.“ Dabei werden 85 Prozent aller Zahlungen weltweit in bar abgewickelt. In Österreich sind es 89%. Seit der Euro-Einführung hat sich die Bargeldmenge sogar vervierfacht. Selbst die 12 Millionen Reichsten der Welt halten 28% ihres Vermögens in bar.

Jugendliche ködert man mit Werbebotschaften wie „Bargeld braucht nur noch Deine Oma und der Bankräuber“. Bargeldlose Zahlung wird konsequent als „Smart-Cash“ („Kluges Geld“) bezeichnet. „Bargeld ist das Blut in den Adern der Kriminalität“ lautet ein anderer Slogan. Dass Computer-Kriminelle und Hacker in den letzten Monaten etwa zwei Milliarden Dollar elektronisch von Banken gestohlen haben, wird nicht erwähnt. Auch nicht, dass die computerunterstützten Betrugsfälle in Schweden, wo das Bargeld faktisch abgeschafft ist, auf das 7-fache angestiegen sind. Und dass sich die meisten Pensionsfonds seit der Finanzkrise massiv mit Bargeld eingedeckt haben, liest man auch nirgends. Wie die Bürger misstrauen sie dem Staat, dem Bankensystem und den manipulierten Finanzmärkten.

Mit einem Wort: Man will uns für dumm verkaufen. Das Bargeld „stirbt nicht aus“ – man schafft es nur ab. Scheibchenweise. Die 500-Euro-Note hat die Europäische Zentralbank (EZB) bereits abgeschafft. Der 200-Euro-Schein soll folgen. In vielen EU-Ländern gibt es auf Druck Brüssels hin Bargeld-Obergrenzen. Banken weigern sich, Geldscheine zu wechseln. Rundfunkgebühren können nur noch überwiesen, aber nicht mehr bar einbezahlt werden. Und 2018 will die EU-Kommission ein „Gesetz zur Einschränkung von Barzahlungen“ erlassen.

Hinter all dem steckt ein „gefährlicher Plan irregeleiteter Geldpolitiker“, wie die renommierte Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt. Und der sieht so aus:

In der Welt ohne Bargeld kann man uns zum Konsum zwingen. Wer nicht freiwillig konsumiert, dem wird von seinem Bankguthaben etwas abgezogen („Straf-Zinsen“). Regierungen und Finanz-Eliten haben vollen Zugriff auf unsere Bankkonten und können Zwangsabgaben zur Rettung von Schuldenstaaten, Krisenländern und Pleitebanken jederzeit einfach einziehen – auch bei Kleinsparern. Wie in Zypern 2013, „dem größten Bankraub aller Zeiten“ (so „Spiegel online“). Die Flucht ins Bargeld wäre unmöglich und der Bürger wehrlos gegen all das, was Finanz-Eliten rund um EU und EZB heute schon fordern (10%ige Zwangsabgabe für Sparer, Straf-Zinsen, Konsumzwang). Es gibt dann keine Anonymität mehr. Mit allen Kontobewegungen sind Vorlieben, Gewohnheiten und Persönlichkeit offengelegt. Unser Leben ist weltweit jederzeit überwachbar. Bürger werden erpressbar. Der psychotische Albtraum vom vollständig durchleuchteten, überwachten „gläsernen“ Menschen wird Realität.

Unsere Regierung muss sich dem unter allen Umständen widersetzen; nötigenfalls durch Volksabstimmung oder Entscheid des Verfassungsgerichtshofes zum Schutz der Persönlichkeit, denn: „Wer in der Demokratie schläft, erwacht in der Diktatur“.

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