Der große Reset (Teil 2)

Vermögenskonzentration bei Superreichen, Wegbrechen des Mittelstandes, gefährliche Sozialutopien, politische Korruption und totale Kontrolle: Die „Schöne neue Welt nach Corona“ wird nur jenen nützen, die sie entworfen haben!

Der Mittelstand ist unser Rückgrat. Er stellt den Großteil der Arbeitsplätze. Doch dank Corona steht Europa vor einer Insolvenzwelle ungeahnten Ausmaßes. Noch verdeckt man die Katastrophe mit Staatshilfen, Geldruckmaschine und Kurzarbeit: Denn in Deutschland – Europas Konjunkturlokomotive – finden im Herbst 2021 Bundestagswahlen statt. Das EU-Establishment befürchtet große politische Umwälzungen, die auf Nachbarländer übergreifen könnten. Deshalb wird bis Herbst 2021 alles unternommen, um Schulden zu finanzieren, „Zombie-Firmen“ mit Staatshilfen am Leben zu erhalten und die Rückkehr zur gewohnten Ordnung vorzutäuschen. Erst nach der deutschen Wahl wird den Bürgern reiner Wein eingeschenkt werden. Der Aufprall wird dann umso härter sein.

Allmächtiger Staat, bürokratische Feudalsysteme, Abschaffung des Bargeldes, gläserne Konten und Bankschließfächer, staatliche Zwangshypotheken, Verbot privater Goldkäufe, Enteignungen, Vermögenssteuern, totale Kontrolle: Corona führt zum radikalen Umbau. Politik und Finanz-Eliten erschaffen eine neue „Techno-Welt“, die nur jenen nützt, die sie entworfen haben.

Auch wenn man es nicht glauben kann – Corona ist ein Glücksfall für Eliten: Die Superreichen haben 2020 ihr Vermögen um 28% vermehrt. Milliardäre, Hedge-Fonds und Spekulanten gehen auf Einkaufstour. Großkonzerne räumen mit der Konkurrenz auf. Oligarchen kaufen Firmen, Technologien und Forschungsergebnisse zum Schnäppchenpreis. Auch in der Corona-Krise gilt: „Cash is king“. 

Das Virus kommt vor allem der Politik sehr gelegen. Politiker, die schon längst nicht mehr wissen, wie sie der Probleme Herr werden sollen, benützen Corona als Ausrede für ihre eignen Verfehlungen. Mehr noch: Sie können die Demokratie in ein bürokratisches Feudalsystem verwandeln, ohne den Aufstand der Wähler fürchten müssen. Denn verängstigte Bürger sind bereit, Grund- und Freiheitsrechte für ein wenig mehr Sicherheit zu opfern. Der allumfassende Staat entsteht. Die Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte wird bleiben, auch wenn die Pandemie längst überstanden ist.

Die Stelle von Corona nehmen dann gefährliche Sozialutopien ein. Unter dem Deckmantel einer diffusen „sozialen Gerechtigkeit“ und „neuen Fairness“ werden Freiheit, Selbstbestimmung und Verantwortung des Einzelnen abgeschafft. Künstliche Intelligenz gibt dem künftigen „Bevormundungs-Staat“ ungeahnte Überwachungsmöglichkeiten. „In seiner ‚Schönen Neuen Welt‘ wird der Mensch zur Datenquelle degradiert, zu einem kleinen Pixel, der, von einem Software-Algorithmus von der Wiege bis zum Tod begleitet, bevormundet, belohnt und bestraft wird“, schreibt Claude Cueni in seinem Artikel „Komitee zur Rettung der Welt“.

Wir dürfen den Umbau der Demokratie nicht zulassen! Der Staat ist kein väterlicher oder fürsorglicher Freund, sondern ein von Parteien, Interessensvertretern und Lobbyisten gelenktes Organ. Man muss nicht erst Untersuchungsausschüsse bemühen, um zu wissen, welche Dimension politische Korruption bereits erreicht hat. Wie heißt es so schön: Die Freiheit der Wölfe ist der Tod der Lämmer.

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