Die Überbevölkerung Teil 2

Meine Kolumne vom vergangenen Sonntag mit dem Titel „Der Wahnsinn hat einen Namen: Überbevölkerung“ hat enorme Leserreaktionen ausgelöst. Auch Österreich ist, gemessen an den Anforderungen des 21. Jahrhunderts „überbevölkert“.

Die Leserbriefe in Reaktion auf die „Offen gesagt“- Kolumne über die Bevölkerungsexplosion sprechen für sich. Hier einige Auszüge: „Sämtliche Grünparteien und prominente Persönlichkeiten wie Greta Thunberg, Arnold Schwarzenegger und Leonardo DiCaprio kämpfen an der falschen Front. Sie verschließen die Augen vor dem Offensichtlichen, sie verschließen die Augen vor der bitteren Wahrheit der Überbevölkerung“.

Ein Leser schreibt: „Man beschimpft uns Europäer gerne als alte weiße Männer und Omas als alte Umweltsäue. Keiner kann oder will das Übel beim Namen nennen: Wir sind um ein paar Milliarden Menschen zu viel auf der Welt. Da nützen auch keine E-Mobilität und kein Schweine- und Rindfleisch-Bashing. Wie ist es möglich, dass der Anwalt und Krone-Kolumnist Dr. Tassilo Wallentin das Dilemma unserer Gesellschaft und Erde in seiner Kolumne auf den Punkt bringt und die sogenannte restliche intellektuelle Welt, inklusive dem sogenannten Heiligen Vater der sich für ungebremste Fortpflanzung einsetzt, genau das Gegenteil fordert und fördert.“

Eine Lesermeinung lautet: „Eine Million Tier und Pflanzenarten stehen kurz davor für immer von unserer Erde zu verschwinden…Das gefährlichste Wirbeltier der Erde ist der Mensch … Kein anderes Lebewesen vermehrt sich ohne Berücksichtigung von Futterangebot und Lebensraum…Es ist eine völlig aus der Luft gegriffene Behauptung, dass man immer mehr Menschen braucht, um unsere Altersvorsorge abzusichern. Jeder kleine Bürgermeister jubelt heute über Bevölkerungszuwachs in seiner Gemeinde, mit dem Trugschluss von mehr Einnahmen. Er betoniert begeistert Grünland zu, nur um noch mehr überflüssige Supermärkte und Betriebe an Land zu ziehen. Manche von ihnen verschenken gar Grundstücke, um noch mehr Bewohner zu bekommen…!“

Auch Österreich ist gemessen an den Anforderungen des 21. Jahrhunderts „überbevölkert“. Nur noch 7% der Landesfläche ist als „sehr naturnah“ einzustufen. In 25-30 Jahren ist Österreich vollständig zubetoniert, wenn Flächenfraß und Bevölkerungsentwicklung so weiterlaufen! Zudem steht unser Land vor der „dritten industriellen Revolution“. Roboter, Künstliche Intelligenz und Digitalisierung werden die Arbeitswelt unserer Kinder beherrschen. Ein Großteil der Jobs wird wegfallen. Schon heute werden Häuser mit 3D-Druckern gebaut. Österreich braucht zum Erhalt seines Wohlstandes in Zukunft weniger Arbeitskräfte, die besser ausgebildet sind (Zur Erinnerung: Rund 30 % unserer 15-jährigen können nicht lesen, schreiben oder rechnen). Die Regierung muss rigorose Maßnahmen setzen in den Bereichen „Zuwanderung, Schulen und Bodenerhalt“.

Die neue Zeit ist nicht aufzuhalten. Was damit gemeint ist, bringt eine Anekdote auf den Punkt: Eine Baugrube wird mit einem Bagger ausgehoben. Ein Politiker sieht das. Er ruft dem Baggerfahrer zu: „Sie sind asozial. Die Arbeit könnten auch 100 Männer mit Schaufeln machen.“ Woraufhin der Baggerfahrer zurückruft: „Ja, oder noch besser: 1000 Männer mit Teelöffeln!“

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