Der große Reset?

Umverteilung des Vermögens hin zu Superreichen, Armut für die Massen, Bargeldabschaffung und totale Kontrolle: Corona gilt manchen als willkommene Gelegenheit, um unsere Gesellschaft umzubauen. Das sollten wir nicht hinnehmen!

Wie SARS-CoV-2entstanden ist, wird sich vermutlich nie aufklären lassen. Expertenmeinungen schwanken zwischen „Verzehr einer Fledermaus“ und „Versuchslabor“. Die Beantwortung der Frage kann aber dahingestellt bleiben. Denn die Corona-Pandemie ist real, und sie ist gefährlich.

Getreu der geschichtlichen Erkenntnis „Bislang hat noch jede Generation ihr Vermögen verloren“ ist es diesmal nicht Krieg, der die vierte industrielle Revolution vorantreibt, sondern ein globales Virus.

Schleichend entwickeln wir uns wieder hin zu einer Feudalgesellschaft – wie im Frankreich Ludwigs XIV. Denn die Superreichen sind in der Coronakrise noch reicher geworden. Sie haben ihr Vermögen um 28% vermehrt! Während Normalbürgern und Wirtschaftstreibenden aufgrund der Corona-Regierungsverordnungen die Luft ausgeht, begeben sich Milliardäre, Hedge-Fonds und Spekulanten auf Einkaufstour. 2020 ist das Jahr, in dem die Schere zwischen Superreich und Arm extrem weit aufgesprungen ist. Die Umverteilung von unten nach oben hat längst begonnen.

Lockdown, Insolvenzwellen, anhaltend hohe Arbeitslosigkeit (noch verdeckt durch Kurzarbeit), exzessive Staatsverschuldung: Während früher jedes Budget wochenlang hart verhandelt wurde, scheint es heute, als ob die Regierung eine Gelddruckmaschine hätte. Milliardenschwere Corona-Entschädigungen werden locker an nahezu jedes politische Klientel ausbezahlt. Dabei sollte der Staat nur jenen Unternehmen helfen, die bewiesen haben, dass sie erfolgreiche Geschäftsmodelle verfolgen. Wer schon vor Corona nicht überlebensfähig war, sollte nicht auf Geld aus der Gießkanne hoffen dürfen. Wir werden alles zurückzahlen müssen. Die Regierung gibt Geld aus, das sie nicht hat. Staatshilfen von heute sind Vermögenssteuern von morgen!

Auch die Abschaffung des Bargeldes hat durch Corona wieder Fahrt aufgenommen. Wegen der Ansteckungsgefahr werden die Bürger aufgefordert, bargeldlos zu zahlen. Man kann wetten, dass es in einigen Monaten eine Studie gibt, wonach Bargeld als Zahlungsmittel immer unbeliebter wird. Die Europäische Zentralbank betreibt nun die Einführung des digitalen Euro. Das kommunistische China mit seiner totalen Kontrolle gilt in puncto Digitalwährung als Vorbild. Nur in einer bargeldlosen Welt kann man Bürger überwachen, zum Konsum zwingen, spielend enteignen und ihre Ersparnisse in leere Staatskassen umleiten.

Corona führt zum radikalen Umbau unserer Gesellschaft, ohne dass amtierende Politiker den Aufstand der Wähler fürchten müssen. Unfähige Politik wird uns als „alternativlos“ verkauft. Dabei zeigen asiatische Länder, wie es geht: Südkorea mit 50 Millionen Einwohnern hat an einem Tag nicht mehr als 250 Neuinfektionen. Auch in Taiwan ist die zweite Welle längst gebrochen.

Wenn wir den „großen Reset“ nicht wollen, müssen wir jene Politiker austauschen, die ihn herbeiführen. Wir haben die Wahl. Politiker sind nicht unsere Chefs – sie sind unsere Angestellten. Wie sagte Max Streibl, ehemals Ministerpräsident Bayerns: „In der Demokratie hat man eine Machtposition, solange der Wähler sie einem gibt.“

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