Die neue Geldordnung

Bargeld hat für die Österreicher weiterhin einen enormen Stellenwert. Das ist gut so. Denn wir stehen am Beginn einer globalen Krise, an deren Ende Bargeldverbot, Enteignung und totale Kontrolle auf uns warten könnten.

Cash ist beliebter denn je. Etwa die Hälfte aller Österreicher hält „Bargeld für das sicherste Zahlungsmittel in der Krise“. Rund 75% „würden Zugangsbeschränkungen zu Bargeld mit großer Sorge“ sehen. Das besagt eine aktuelle Paysafe-Studie.

Die starke Verankerung des Bargeldes in unserem Land ist wesentlich. Denn wir stehen am Beginn einer globalen Krise mit unabsehbaren Folgen. Die Bürger sollen über neue Massensteuern das internationale Schuldenkarussell finanzieren. Man will uns in Zukunft zum Konsum zwingen. Wer nicht freiwillig konsumiert, dem wird von seinem Bankguthaben etwas abgezogen („Straf-Zinsen“). Der Fluchtweg ins Bargeld soll abgeschnitten werden, indem das Bargeld abgeschafft wird. Staaten, Finanzinstitutionen und Zentralbanken sollen ungehinderten Zugriff auf unsere Konten erhalten. Sie können dann über Nacht Schuldensteuern einheben. Der wehrlose Bürger sieht erst am nächsten Morgen, dass ihm eine „Sonderabgabe“ von beispielsweise 47% vom Konto abgebucht wurde (Das geschah 2013 in der Zypern-Krise, „dem größten Bankraub aller Zeiten“ laut Spiegel online).

Der Internationale Währungsfonds (IWF) veröffentlichte bereits 2017 die Studie „Makroökonomie der Bargeldabschaffung“. Das Werk gilt als Anleitung für Regierungen, wie sie ihre Bürger unmerklich „mit scheinbar harmlosen Schritten“ in eine bargeldlose Welt lotsen können – bis es kein Zurück mehr gibt. „Man könnte mit der Abschaffung großer Banknoten, Obergrenzen für Barzahlungen und Meldepflichten bei grenzüberschreitenden Bargeschäften beginnen“, heißt es in der Studie. In einem weiteren Schritt sollen Regierungen Barzahler im Wirtschaftsleben benachteiligen und für eine Computerisierung der Finanzsysteme sorgen. Eine gezielte PR-Kampagne soll sicherstellen, dass die Bürger nicht misstrauisch werden. Die Menschen sollen keinen allzu starken Verdacht hegen, dass hinter der Bargeldabschaffung der Versuch der „Geldentwertung“, „staatlichen Kontrolle aller Aspekte ihres Lebens“ und „Aushändigung aller persönlichen Ersparnisse an Banken“ steht.

Es war übrigens Christine Lagarde, die als IWF-Chefin die Studie samt Anleitung zur Bargeldabschaffung propagierte. Die Französin steht heute an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB).

All das wäre das Ende des Geldes als privates Eigentum. Zentralbanken und Regierungen hätten die totale Kontrolle über die Finanzströme. Mit allen Kontobewegungen wird das Leben jedes Einzelnen weltweit überwachbar.

Die Bürger sollen mit Kampagnen wie „Bargeld braucht nur Deine Oma und der Bankräuber“ gefügig gemacht werden. Ein EU-Kommissar behauptete: „Das Bargeld stirbt aus“. Dabei werden 85 % aller Zahlungen weltweit in bar abgewickelt; in Österreich sind es sogar 89%. Die Bargeldmenge hat sich seit der Euro-Einführung vervierfacht. Selbst die Reichsten der Welt halten 28% ihres Vermögens in bar. Pensionsfonds haben sich in der Krise massiv mit Bargeld eingedeckt.

Das beste Mittel gegen die neue Geldordnung sind aufgeweckte Bürger. Denn nur wer in der Demokratie schläft, erwacht in der Diktatur.

 

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